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9. Juni 2026
Blog
Plastics & Recycling
29. Juni 2026
Industrielle Kreislaufwirtschaft - Kunststoffarten: PP, LDPE und PETWas passiert eigentlich mit den Kunststoffabfällen, die täglich in Produktion, Lager, Verpackung oder Logistik anfallen? Genau diese Frage steht auch im Mittelpunkt eines ausführlichen Porträts über Puhm Plastics & Recycling in der Österreichischen Kunststoffzeitschrift 5/6 2026.
Die Veröffentlichung unseres Porträts in der Österreichischen Kunststoffzeitschrift war für uns ein schöner Anlass, nicht nur auf unsere eigene Entwicklung zurückzublicken, sondern auch die Frage aufzugreifen, was industrielle Kreislaufwirtschaft im Betriebsalltag konkret bedeutet: dort, wo Kunststoffreste entstehen, gesammelt, bewertet und wieder in neue Anwendungen zurückgeführt werden.
Das Porträt zeigt, wie aus Materialwissen, praktischen Sammellösungen, passenden Verwertungspartnern und Erfahrung funktionierende Kreisläufe entstehen können. Genau diese Perspektive möchten wir in diesem Beitrag aufgreifen.
Das Porträt in der Österreichischen Kunststoffzeitschrift zeigt, worauf es ankommt, wenn industrielle Kreislaufwirtschaft im Alltag funktionieren soll: auf saubere Materialtrennung, passende Verwertungspartner, praktikable Sammellösungen und den Mut, bestehende Abläufe neu zu denken.
Viele Unternehmen betrachten Kunststoffabfälle noch immer vor allem als Entsorgungsthema. Dabei steckt in sortenreinen Kunststoffreststoffen oft deutlich mehr Potenzial. Es geht um einen Perspektivenwechsel – von Abfallmanagement zu Rohstoffmanagement.
Weiter informieren: Wie wird Abfall zum Wertstoff?
1. Sortenreinheit beginnt dort, wo der Abfall entsteht
Funktionierende Kreisläufe beginnen direkt im Betrieb. Wird Material dort sauber getrennt, entsteht ein planbarer und wirtschaftlich nutzbarer Rohstoffstrom. Wird vermischt, sinken Qualität, Verwertbarkeit und Wertschöpfung.
2. Materialqualität entscheidet über Wertschöpfung
Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff. Entscheidend ist, welche Qualität tatsächlich vorliegt und welche Anwendung daraus entstehen kann. Je besser ein Materialstrom bekannt und erfasst ist, desto gezielter kann er hochwertig verwertet werden.
3. Die richtige Ware braucht die richtige Anlage
Nicht jede Recyclinganlage eignet sich für jedes Material. Industrielle Kreislaufwirtschaft braucht deshalb Materialwissen, passende Verwertungspartner und die richtige Zuordnung jeder Fraktion. Erst dann kann aus einem Reststoff wieder ein hochwertiger Rohstoff werden.
4. Rückführung wird erst mit System wirtschaftlich
Ein Kreislauf endet nicht bei der Verwertung. Entscheidend ist, ob aus dem Rezyklat wieder eine sinnvolle Anwendung entsteht – etwa ein Sammelsack, eine Abdeckhaube, ein Big Bag oder ein anderes Recyclingprodukt. Genau hier wird aus Recycling echte Kreislaufwirtschaft.
Verpackung ist in der industriellen Kreislaufwirtschaft kein Nebenthema. Sie beeinflusst, wie Material gesammelt, transportiert und später wieder eingesetzt werden kann. Gerade deshalb lohnt sich der Blick auf Lösungen, bei denen Recyclingmaterial nicht nur im Endprodukt, sondern bereits in Säcken, Hauben oder Big Bags Teil des Systems wird.
Der Gedanke „Abfall in Abfall verpacken“ bringt diesen Ansatz auf den Punkt. Gemeint ist damit nicht irgendeine Notlösung, sondern ein konsequenter Blick auf den gesamten Kreislauf: Wenn Kunststoffabfälle gesammelt werden, sollte auch die Verpackung dafür möglichst Teil der Kreislaufwirtschaft sein.
Big Bags sind dafür ein gutes Beispiel. Sie zeigen, warum Kreislaufwirtschaft in der Industrie nicht nur eine Frage des Wollens ist. Big Bags sind Verpackung, Transportmittel und Sicherheitssystem zugleich. Je nach Anwendung müssen sie hohe Lasten tragen und strenge Anforderungen erfüllen. Gleichzeitig bieten sie großes Potenzial für Recyclingmaterial. Das Ziel ist nicht, Mindestquoten zu erfüllen, sondern technisch und wirtschaftlich so viel Recyclinganteil wie möglich einzusetzen.
Wer Kunststoffabfälle im eigenen Betrieb nicht nur entsorgen, sondern besser verwerten möchte, sollte mit wenigen grundlegenden Fragen beginnen:
„Oft zeigt sich in den Betrieben, dass Potenzial bereits vorhanden ist – es fehlt nur ein System, das Materialströme sichtbar macht, Qualitäten sichert und geeignete Anwendungen daraus entwickelt. Wir sehen uns als Dolmetscher an genau diesen Schnittstellen“, so Joachim Puhm, Geschäftsführer der Puhm Green GmbH.
Sie braucht Materialwissen und ein Netzwerk aus passenden Verarbeitern.
Hier zeigt sich der Nutzen unserer erfahrenen Begleitung: die Fähigkeit, Materialströme zu bewerten, geeignete Verwertungspartner zusammenzubringen und für jede Fraktion den passenden Verarbeitungsweg zu finden. Erst wenn die richtige Ware zur richtigen Anlage kommt, kann aus einem Reststoff wieder ein hochwertiger Rohstoff entstehen.
Wer unser Porträt in der >> Österreichischen Kunststoffzeitschrift liest, bekommt einen guten Einblick in die Entwicklung unseres Unternehmens, Puhm Plastics & Recycling.
Darüber hinaus ist entscheidend, welche Erkenntnisse sich daraus für produzierende Betriebe ableiten lassen:
Genau darüber sprechen wir mit Unternehmen, die Kunststoffabfälle nicht länger nur entsorgen sondern einen Closed Loop einrichten wollen.
Wir unterstützen Sie dabei, Kunststoffabfälle sortenrein zu erfassen, geeignete Verwertungswege zu finden und daraus nach Möglichkeit neue Recyclingprodukte oder Verpackungslösungen zu entwickeln.
Industrielle Kreislaufwirtschaft bedeutet, Produktions- und Kunststoffabfälle nicht nur zu entsorgen, sondern als Rohstoffströme zu organisieren. Ziel ist es, Materialien möglichst lange im Kreislauf zu halten und wieder in neue Anwendungen – idealerweise sogar im eigenen Betrieb – zurückzuführen.
Ein Recycling-Kreislauf lohnt sich besonders dann, wenn regelmäßig größere Mengen ähnlicher Kunststoffabfälle anfallen. Entscheidend sind Materialart, Qualität, Menge, Sammelstruktur und mögliche Anwendungen für das Rezyklat.
Verpackungen beeinflussen, wie Kunststoffabfälle gesammelt, transportiert und verwertet werden. Wenn Sammelsäcke, Abdeckhauben oder Big Bags selbst aus Recyclingmaterial bestehen, wird die Verpackung Teil des Kreislaufs – und bietet ein großes Potenzial für Recyclingmaterial.
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